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Fallstudie zur Verwendung des Fusion Anterior Matrizen Systems

Dr. Constance Lau

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Fall-Details

Ein 23-jähriger Mann stellte sich mit rezidivierender Karies unter einer bestehenden Kompositrestauration am distalen unteren linken lateralen Schneidezahn vor. Klinisch und röntgenologisch wurde auch neue interproximale Karies auf der Mesialseite desselben Zahns und auf der Distalseite des benachbarten unteren linken mittleren Schneidezahns festgestellt (Abbildung 1).
 

Figure 1
Abbildung 1

Nach der Farbauswahl und der Kofferdamisolierung wurden die vorhandene Kompositrestauration und die Karies entfernt. Die Karies am distalen Ende des unteren linken lateralen Schneidezahns war ausgedehnt und betraf einen großen Teil der fazialen und lingualen Wände (Abbildungen 2 und 3).
 

Figure 2
Abbildung 2
Figure 3
Abbildung 3

Ein langes Anteriores Fusionsband (Garrison Dental) wurde in den Sulkus am distalen lateralen Schneidezahn jenseits der zervikalen Ziellinie geschoben. Ein gelber, extrakleiner anteriorer Fusionskeil (Garrison Dental) mit radialer Krümmung wurde platziert, um eine feste Abdichtung am Gingivasitz zu gewährleisten, wobei das Band fazial und lingual eng anliegt, was mit einem herkömmlichen Holzkeil nicht möglich wäre (Abbildung 4). Bei dieser durchgehenden Kavitätenpräparation bot das anatomische Band die ideale Kontur für den Aufbau der lingualen Wand und ermöglichte gleichzeitig einen guten Zugang von der fazialen Seite für die inkrementelle Platzierung des Kompositkunststoffs.

Dank der dünnen Dicke des Bandes von 0,0015" bot der Keil eine ausreichende Trennung zwischen den benachbarten Zähnen. Mit einem Kunststoffinstrument wurde leichter Druck ausgeübt, um das Band gegen den benachbarten Eckzahn zu drücken, während kleine Inkremente von Filtek Supreme Ultra Komposit (3M) sukzessive vom Gesicht aus eingebracht wurden; beginnend mit dem opakeren Dentin-Komposit, um die Lichtdurchlässigkeit zu blockieren, dann gefolgt von der Körperfarbe.
 

Figure 4
Abbildung 4

Nach der vollständigen Aushärtung des Komposits wurden der anteriore Fusionskeil und die Matrize entfernt, um aufgrund der eingebauten Kontur des Matrizenbandes einen minimalen Grat auf der Facial- und Lingualseite zu zeigen. Durch das einzigartige Design des Keils wurde ein ideales gingivales Austrittsprofil (kein schwarzes Dreieck) und ein guter Kontakt erreicht (Abbildungen 5 und 6). Die abschließende Formgebung und Politur erfolgte mit Soflex-Scheiben (3M) und Enhance Finishing Points (Dentsply).
 

Figure 5
Abbildung 5
Figure 6
Abbildung 6