Das neue Garrison Quad Matrix System aus Matrizen, geteilten Keil-Spitzen und Separationskraft der Ringe stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Vereinfachung und Optimierung des Managements von direkten Klasse-II-Restaurationen dar, insbesondere bei Back-to-Back-Kavitäten bzw. zwei benachbarten Klasse-II-Restaurationen, die sich gegenüberliegen.
Gerade in diesen Kavitäten zeigt das System seine beste Leistung, da sich die Matrizen ideal an die Kavitätenränder anpassen, Materialüberstände drastisch reduzieren und die Notwendigkeit einer umfangreichen Nachbearbeitung minimieren. Das System eignet sich auch hervorragend für einzelne Klasse-II-Restaurationen, da es eine exzellente Anpassung und Randpräzision gewährleistet.
Das komplette System besteht aus Teil-, festsitzenden Matrizen in verschiedenen Formen, die sich problemlos an Prämolaren- und Molaren-Kavitäten sowie an tiefe subgingivale Läsionen anpassen. Eine kleine Lasche an der Oberseite der Matrize hilft, diese mühelos an den zu rekonstruierenden zervikalen Rand zu positionieren.
Es gibt vier verschiedene Größen von geteilten Keilen, die sich an unterschiedliche Interproximalräume anpassen und alle ein Split-Tip-Design aufweisen. Diese einzigartige gegabelte Form ermöglicht es ihnen, in Synergie mit den Richtungsringen zu arbeiten und sich an die konvexe Krümmung der Zahnprofile anzupassen. Dadurch erreichen die Matrizen eine optimale Randanpassung und reduzieren überschüssiges Komposit, das andernfalls aufwendig nachbearbeitet werden müsste.
Das System umfasst außerdem vier Separationsringe, zwei hohe und zwei kurze, ähnlich wie die Systeme Strata-G™ oder Composi-Tight®, so dass sie bei Bedarf gestapelt werden können. Das Besondere an diesen neuen Ringen ist jedoch, dass jeder Separationsring zwei unterschiedliche Einsätze hat.
- Einer ist ein traditioneller sattelförmiger Einsatz, der über dem Keil sitzt und ihn stabilisiert, während er die Retraktion des Zahnfleischgewebes verbessert.
- Der andere ist ein spitzer Einsatz, der durch einen Pfeil gekennzeichnet ist und zwischen die gegabelten Keilspitzen passt und sie stabilisiert. Dieses Design ermöglicht es dem Ring, mit dem Keil zu synergieren, indem er die gegabelten Keilspitzen gegen die konvexen Profile der Nachbarzähne drückt und perfekt anpasst. Dadurch wird sichergestellt, dass die Teilmatrizen fest gegen den zu rekonstruierenden Zervikalrand abgedichtet bleiben.
Jede Ringfarbe entspricht zwei Versionen mit jeweils unterschiedlichen, in entgegengesetzter Richtung positionierten Driver Tips. So kann der richtige Ring ausgewählt werden, je nachdem, ob der geteilte Keil von der bukkalen oder lingualen Seite eingeführt wurde. Ziel ist es, den Driver Tip des Rings zwischen den geteilten Spitzen des Keils zu platzieren, um eine optimale Anpassung der Matrize an den zu restaurierenden Zahn zu gewährleisten.
Im koronalsten Bereich beider Einsätze verbessern Silikonkomponenten - die bereits in früheren Ringdesigns vorhanden waren - die Anpassung der Matrize an die verbleibende Zahnstruktur und sorgen für einen noch präziseren und engeren Sitz. Im koronalsten Bereich beider Einsätze verbessern Silikonkomponenten - die bereits in früheren Ringdesigns vorhanden waren - die Anpassung der Matrize an die verbleibende Zahnstruktur und sorgen so für eine noch präzisere und engere Passung.
Nachfolgend sehen Sie einen Fall einer Back-to-Back-Restauration der Klasse II, die mit dem neuen Quad-System durchgeführt wurde.